KUNST

     

„Land Art · Natur im Dialog mit Mensch und Raum“

LAND ART

Im Einklang mit der Natur …

Menschen, die in der Natur leben und mit ihr statt nur von ihr … reine Utopie?
Wie finden wir jenseits unseres rationalisierten Lebens zu neuen Formen des lebendigen Dialogs mit der Natur, die doch Basis unser aller Seins ist? Ein Dialog, der auf Werten wie gegenseitiger Achtsamkeit, Respekt und Anerkennung beruht? Wie öffnen wir die Herzen des „Homo Technicus“? Und wie erreichen wir ein umfassendes Umdenken, statt die globalen Technikfolgen mit immer neuer Technik zu bekämpfen?
Indem wir diese grundsätzliche, bis in die Tiefen des Seins reichende Verbindung von Mensch und Natur auf immer neue Arten in den menschlichen Erfahrungsbereich einbringen und die vielen verborgenen Wunder der Natur direkt erfahrbar machen.  

Meine Land Art Aktionen möchten genau das: sie möchten Auge, Herz und Bewusstsein für die Wunder natürlicher Schönheit öffnen …, denen, die sehenden Herzens sind … sein wollen. Sie bieten Erfahrungsräume der Verbundenheit mit der Natur und versuchen, Verdrängtem, Vergessenem und Verborgenem wieder Form, Ausdruck und Sprache zu geben. Öffentlich und gemeinschaftlich … in Wort, Bild, Ton und zum Anfassen!

 

Mater – Materie – Matrix. Ideogramme im Raum 2009/10
Natur-und-Kunst.1Die Durchdringung zweier geistig abstrakter Räume: I Ging & Binärcode. Uraltes Orakelbuch der Weisheit dieser Welt und die digitale Welt moderner Binärcodes. Als Installation im Raum, im Wald …

Mater: lat. Mutter, Mutterstamm, Stammland, alte Heimat, Schöpferin, Urheberin, Quelle.
Materie: lat. Urstoff, Stoff, Grundstoff der Dinge, auch Bauholz, Nutzholz, Material. Bezeichnete ursprünglich die „Mater“, den hervorbringenden und nährenden Teil des Baumes.
Matrix spätlat. Gebärmutter, Gebärerin. Matrize, Ur-formel. In der Informatik ein n-dimensionales Feld. In der Biologie die Zwischenzellsubstanz.

© „Mater, Materie, Matrix“ – D. Grohmann, 2009

Land Art for Kids – Obstgut Bonhausen 2008

Natur-und-Kunst.2

 

 

„Structures in Space“ – der rote Faden einer Landschaft 2008
Land Art Projekt im alten Park von Bad Niedernau. Alte naturräumliche Kraftstrukturen, ein ehemaliges NS Genesungsheim, ein alter Brunnen. Der „rote Faden“ eines Kraftortes wird sichtbar, erlebbar, spürbar gemacht.

Natur-und-Kunst.3

 

 

„Akustik Aktion“ – die Vertonung eines technisierten Kraftortes 2007
Ein vertonter Kraftort? Musikalisches, menschliches Erbgut? Technischer Beat des Handymastes?
Ein ungewöhnliches Klangprojekt macht hörbar, was immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören. Und es verbindet das Staunen mit dem Erkennen. Abends, wenn die Natur dunkler und stiller wird und wir Menschen leise lauschen … dann hören wir etwas, was auch sonst immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören … und dürfen das Ausmaß menschlicher Eingriffe in das ökologische Gleichgewicht anfangen zu ahnen.

„Eine Kunst die provoziert und zum Nachdenken anregt“ (R. Gradistanac, MdB, SchwaBo, 9.7.07). → Weitere Pressestimmen

Musik & Komposition: Kai Arend
Ton & Technik: Stefan Auditor, Horb
Messtechnik: Dipl.Ing. Hansmartin Kirschmann, Stuttgart
Wiss. Begleitung: Günter Haffelder, Institut für Gehirnforschung, Stuttgart
Idee & künstlerische Leitung: Dasi Grohmann


„Alpha & Omega“/Strukturen im Stadtraum 2006
Zwei leise Zeichen in den Raum gesetzt und die fließenden Emotionalkräfte des Wassers in die Stadt hineingeholt. Über eine Art energetischen Bypass. Geflochten aus Weidenzweigen, belegt mit Blattgold und mit Hilfe ganz vieler Hände vor Ort.
Zeigt auf, wie naturräumliche Potentiale in Planungsprozesse integriert werden könnten – spielerisch, bestaunbar, einfach, nachvollziehbar.

Natur-und-Kunst.4

→ Presse: Alpha & Omega 2006

DG_Pflanze_Trenner_klein

TOPO SONICS

Kann man Natur vertonen?

Und kann man das, was der Mensch mit der Natur macht vertonen?

Wir vertonen Orte. Verschiedenster Art. Wir vertonen moderne Fichtenmonokulturen und alte Eichenwälder, Quellen und begradigte Flussläufe, städtische Plätze, natürliches und gentechnisch verändertes Saatgut, Handymasten sowie den Ton der Erde … Topo Sonics sind inszenierte Klangkunst-Installationen im Spannungsfeld von Mensch, Natur & Kultur, oder auch musikalische Land Art, je nachdem. Wir schaffen FarbKlangInstallationen im Raum. Abends, wenn es dunkel wird. Als Event. Für die Menschen. In dem Raum, um den es geht. Und auch für den Raum um den es geht.

„Erde singt Arien, Handys nölen Techno – ein ganz neuer, kreativer Zugang zu bisher verborgenen Wundern der Natur.“ → Pressestimmen 2007


Wir machen hörbar was immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören …

Ausgehend von der Grundannahme, dass alles Natürliche schwingt, sprich Eigenfrequenzen hat, die allerdings meist außerhalb unserer menschlich-bewussten Wahrnehmungsfähigkeiten liegen, machen wir hörbar, was immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören. Einzelne Orte und Plätze im Natur-, wie auch im Stadtraum werden in ihren sog. „kennzeichnenden Frequenzen“ (v.a. im niederfrequenten, biologisch wirksamen Bereich zw. 4 – 30 HZ) sowohl messtechnisch als auch intuitiv erfasst, in Töne, Melodien und Rhythmen übertragen, mit Bild und Farbe ergänzt und an den Orten, um die es geht, wieder in den Raum projiziert.

 →  Geomantisches Klangkunstprojekt

→  Zwillerpreis für Dasi Grohmann, Okt. 2011

 

Topo Sonics – Making of


Interdisziplinäres Kunstprojekt

Unser Ansatz der Verbindung von Kunst, Wissenschaft und Musik macht nicht nur einige, dem menschlichen Ohr bisher verborgene Frequenz- und Klangräume zugänglich, sondern bietet durch die künstlerische Aufbereitung gänzlich neue Einblicke in die tieferen Zusammenhänge von sowohl Natur – als auch Kulturräumen. Topo Sonics verbinden das Staunen mit dem Erkennen. Absicht ist es uns, Mensch und Natur auf einer Augenhöhe neu zusammenzubringen, in Richtung eines innovativen, aktiven Umweltschutzes, vom Herzen aus gedacht.

Denkbar für Festivals, Forschungseinrichtungen, Natur- und Umweltschutzvereine, Kommunen sowie für Unternehmen der freien Wirtschaft.
Die Topo Sonics wurden zusammen mit dem Komponisten Kai Arend entwickelt.

 

 

Hörproben 2011

Erdenton – menschliche DNA – natürlicher Kraftort – Handymast – alter Eichenwald – Fichtenmonokultur

 

Blaues Wässerle – ein überbunkerter Quelltopf, einst ein naturräumliches Kleinod …/WORKTAPE

 

Wilder See – Bannwald am Ruhestein, der Einklang der natürlichen Elemente ist spürbar …/WORKTAPE


Topo Sonics – Hörproben 2012

St. Othmar – Vertonung eines alten Wallfahrtortes

DG_Pflanze_Trenner_klein

KONZEPTION & KURATION

Ausstellungen im Spannungsfeld von Mensch, Natur und Raum

 

  • Akustik Aktion – Die Ausstellung zur Aktion
    Kunst zum Klimawandel – Natur vertont – grün denken & handeln – öffentlich & allgemeingültig – ortsbezogen aber übertragbar. Hintergrundwissen und Tonkostproben zu einem ungewöhnlichen Klangprojekt. Es macht hörbar was immer da ist, nur unsere Ohren sonst nicht hören.
    Ein vertonter Kraftort? Musikalische, menschliche DNA? Technischer Beat des Handymastens? Und vor allem: wie klingt das zusammen, dort, an dem Ort um den es geht? Abends, wenn die Natur dunkler und stiller wird und wir Menschen leise lauschen … dann hören wir etwas, was auch sonst i