Der Mensch ist Brücke zwischen Natur und Geist. Nach dem Geiste hin (..) treibt ihn die innerste Bestimmung, nach der Natur, zur Mutter zurück zieht ihn die innigste Sehnsucht, zwischen beiden Mächten schwankt angstvoll bebend sein Leben (H. Hesse, der Steppenwolf, S. 69).

In Zeiten, in denen Corona uns mit der Krone der Trennung von unserer natürlichen Mitwelt ziert, freuen mich diese Gesten der Verbundenheit zur Natur ganz besonders … denn „da draußen“ ist zur Zeit viel, viel mehr los, also nur leere Straßen, Social Distancing und Isolation. Die natürlichen Energiefelder von „Mutter Natur“ und auch die der Menschen scheinen gerade dabei, sich komplett neu auszurichten!

Zu den aktuellen Entwicklungen aus geomantischer Sicht haben zwei geschätzte Kolleg/innen einen wunderbaren Text verfasst, den ich hier in Dankbarkeit weitergebe:

„Anfang des Jahres sagten manche, „ich habe so ein tolles Gefühl zu diesem Jahr, das wird mein Jahr“, manche verwendeten diese Aussage sogar als Slogan in ihrer Werbung und nun scheint es so, dass es auf vollkommen andere Art und Weise wahr werden wird, als die Aussage ursprünglich gedacht worden war. Die Umstände um uns herum zwingen uns zu einem inneren Rückzug, zu einer Reise in unser Inneres (erst einmal in unser Zuhause), zu einer Auseinandersetzung mit uns selbst und mit unserem Verhältnis zu dem Planeten und der Welt.
Es zeigt sich die Möglichkeit einen Weg zurück zu finden in unser Urvertrauen (also das Gegenteil von Angst), in die ureigene Verbindung zu uns selbst, zu unserem Leben, zur Natur, zu unserem Planeten, in das Vertrauen dass für uns gesorgt ist und dass dieser Planet mit all seiner Schönheit und seinem Reichtum für uns sorgt. Die künstlich aufgebauten Sicherheitssysteme um uns herum beginnen wir bereits loszulassen, um uns so zu unterstützen in unserem Inneren anzukommen. „Dies ist mein Jahr“ wird somit eine andere Bedeutung bekommen.

Es scheint so, als würden die göttlich-schöpferischen Impulse auf einmal nicht mehr aus dem kosmisch-geistigen Raum zu uns kommen, sondern von unserem Planeten selbst, aus der Erde, der Natur, aus der Materie.
Würde das stimmen, so würde es einen unglaublichen, tiefgreifenden Paradigmenwechsel innerhalb unserer mehrtausendjährigen christlichen Kultur bedeuten. Der über Jahrtausende zelebrierte Gegensatz von Gott und Materie würde sich auflösen, der göttliche Ursprung all dessen, was ist, könnte erkannt und anerkannt werden, so dass es nicht mehr im alttestamentarischen Sinne darum ginge die Erde sich untertan zu machen, oder modern gesprochen sie auf Biegen und Brechen mit all ihren Möglichkeiten so gut zu nutzen und auszubeuten, wie es nur irgendwie geht. Es ginge darum die Heiligkeit all dessen zu erkennen, was uns umgibt, …  ja sogar die Heiligkeit in uns selbst zu sehen, zu erfahren, zu respektieren und zu zelebrieren.

 Parallel scheint es zu passieren, dass – auf den energetischen Ebenen – die kristalline Struktur unseres Planeten in einer faszinierenden Weise erneuert wird, so dass sie auf ein vollkommen neues Frequenzniveau angehoben wird. Dieses ist ein ungeheuerlicher Vorgang, der seine Wirkung bis hin in die physische Struktur unserer Körper entfalten wird. Offensichtlich ist es so, dass der durch den Virus verursachte Stillstand menschlichen Handelns und die damit verbundene Reduktion des negativen Einflusses auf die Gesundheit unseres Planeten notwendig ist, um diesen tiefen, heilsamen Transformationsprozess zulassen zu können.

 Es handelt sich hierbei um einen tiefgreifenden Systemwechsel, in dem sich das Bewusstsein von allem, was ist, verändern wird. Wenn wir nun durch Meditation in den beseelten Kontakt mit dem Erdenkörper und seiner sich neu aufbauenden kristallinen Struktur gehen, deren Wirkung auf die Erneuerung unserer eigenen, physischen kristallinen Struktur betrachten und diesen Prozess aktiv unterstützen, so passiert etwas absolut Erstaunliches. Der Virus verliert seine Kraft und löst sich auf, da er seinen Sinn und Zweck erfüllt hat.

Das, was uns augenblicklich passiert ist in unseren Augen nicht das größte Unglück, sondern das größte Glück auf Erden – im wahrsten Sinne des Wortes.

Von Martin Buchner & May Carro Cabaleiro im März 2020